Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)
Tumor in der Bauchspeicheldrüse: Symptome, Therapie, Heilungschancen
Der Bauchspeicheldrüsenkrebs bleibt in der Regel lange unbemerkt. Der Grund dafür ist die versteckte Lage der Bauchspeicheldrüse, die einem wachsenden Tumor wenig "Widerstand" bietet. Aus diesem Grund besuchen die meisten Patienten erst den Arzt, wenn sich die Symptome einer fortgeschrittenen Krebserkrankung bemerkbar machen: Zum Beispiel Oberbauchschmerzen oder Gelbsucht. Oftmals hat der Bauchspeicheldrüsenkrebs zu diesem Zeitpunkt aber schon Metastasen gebildet. Also ist es ganz wichtig auch allgemeine Symptome zuverlässig abklären zu lassen.
Auf Symptome achten!
Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs können unter den nachfolgenden, allgemeinen Symptomen leiden: Appetitlosigkeit, Leistungsschwäche, Gewichtsverlust, Durchfall und Juckreiz. Da sich die Bauchspeicheldrüse direkt vor der Wirbelsäule befindet, kann das Pankreaskarzinom auch zu Rückenschmerzen führen. Bildgebende Verfahren wie eine Ultraschalluntersuchung des Bauchs, die Endosonografie, Computertomografie oder Kernspintografie helfen bei der Diagnose.
Operation und Chemotherapie
Beschränkt sich der Bauchspeicheldrüsenkrebs auf die Bauchspeicheldrüse, wird der Chirurg in der Regel das gesamte Organ operativ entfernen. Dagegen reicht es bei kleineren Tumoren oftmals aus, lediglich den erkrankten Teil der Bauchspeicheldrüse chirurgisch abzutrennen. Manchmal ist es aber auch nötig Teile des Magens, des Gallensystems und des Dünndarms operativ zu entfernen. Diesen Eingriff nennt man die Whipple`sche Operation. Nach der Operation erfolgt in der Regel innerhalb der nächsten sechs Wochen eine Chemotherapie. Befindet sich der Bauchspeicheldrüsenkrebs in einem fortgeschrittenen Stadium, so dass eine operative Tumorentfernung nicht mehr möglich ist, versuchen Ärzte die Lebenserwartung des Patienten durch Chemotherapie und Bestrahlung zu verlängern.
